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Schlagwort: Ernährung

Omega-3 – warum dieser Nährstoff so wichtig ist

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den Nährstoffen, über die viel gesprochen wird- und das aus gute
Grund. Sie sind lebenswichtig, der Körper kann sie aber nicht selbst herstellen. Das bedeutet: Wir
müssen sie täglich, ein Leben lang, über die Ernährung zuführen. Schauen wir uns an, was Omega-3
eigentlich so wertvoll macht.

Was Omega-3 im Körper leistet

Fettsäuren sind Grundbausteine jeder einzelnen Zelle. Besonders die beiden marinen
Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) machen die
Zellmembranen weich und durchlässig. Nur so gelangen Nährstoffe in die Zelle, und Abfallstoffe
können wieder abtransportiert werden. Bei rund 70 bis 100 Billionen Zellen im Körper hat dieser
Mechanismus einen enormen Hebel, er betrifft Herz, Gehirn, Augen, Haut, das Immunsystem und
jedes Gewebe.

Die gesunde Zelle- und die „stille Entzündung


Ein anschauliches Bild dafür sind frische Weintrauben und Rosinen:

  • Gesunde Zelle: prall, weich und flexibel wie eine frische Traube- Nährstoffe werden gut
    aufgenommen, Abbauprodukte vollständig ausgeschieden.
  • Geschädigte Zelle: schrumpelig und starr wie eine Rosine- Nährstoffe dringen kaum ein,
    Abfallstoffe bleiben zurück und richten weiteren Schaden an.

Fehlt Omega-3 dauerhaft, kann der Körper Entzündungen nicht mehr vollständig „herunterfahren“. Es
entsteht eine sogenannte stille Entzündung (Silent Inflammation), ein chronischer, schwelender
Prozess im Hintergrund, der oft jahrelang unbemerkt bleibt. Typische Hinweise können chronische
Müdigkeit, ein starkes Erschöpfungsgefühl nach dem Essen, häufige Infekte oder immer
wiederkehrende Beschwerden, z.B. an den Gelenken, sein.

Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3


Entscheidend ist nicht nur die Menge an Omega-3, sondern das Gleichgewicht zu seinem
Gegenspieler Omega-6. Vereinfacht gesagt: Omega-6 befeuert Entzündungen, Omega-3 bremst
sie. Beides braucht der Körper, er muss Entzündungen starten und ebenso wieder stoppen können.
Als ausgewogen gilt ein Verhältnis von etwa 4:1 oder darunter. In der heutigen westlichen Ernährung
liegt es jedoch im Schnitt bei 15–17:1, bei manchen Menschen sogar bei 25:1 oder höher. Unser
Körper ist evolutionär auf ein Verhältnis von rund 1:1 ausgelegt, ein so starkes Ungleichgewicht
überfordert ihn und begünstigt entzündliche Prozesse.

Wo steckt Omega-3- und worauf kommt es an?


Zur natürlichen Versorgung tragen bei:

  • pflanzliche Quellen wie Leinöl, Walnüsse oder Chiasamen (liefern allerdings vor allem ALA, das
    nur zu einem geringen Teil in EPA und DHA umgewandelt wird)
  • hochwertige Trink- oder Fischöle bzw. vegane Algenöle als gezielte Ergänzung
  • fettreicher Fisch aus Wildfang wie Lachs, Makrele, Hering oder Sardinen

Realistisch betrachtet lässt sich der Tagesbedarf allein über die Ernährung kaum decken. Wer
ergänzt, sollte auf Qualität achten: Ein wichtiges Merkmal ist der TOTOX-Wert, der angibt, wie stark
ein Öl bereits oxidiert (also ranzig) ist. Er sollte deutlich unter 10 liegen, viele günstige Produkte
überschreiten diesen Wert und belasten den Körper eher, als ihm zu nützen.

Testen statt Raten

Der wohl wichtigste Punkt: Niemand weiß ohne Messung, wie er tatsächlich versorgt ist. Die
Erfahrung zeigt, dass die meisten Menschen einen zu niedrigen Omega-3-Spiegel haben, das ist
heute eher der Normalzustand als die Ausnahme. Zwei Werte sind besonders aussagekräftig:

  • Omega-3-Index: Anteil von EPA und DHA in den roten Blutkörperchen. Werte ab 8 % werden
    mit der besten gesundheitlichen Ausgangslage in Verbindung gebracht.
  • Omega-6/Omega-3-Verhältnis: zeigt, wie ausgeglichen das Zusammenspiel von „Zünder“ und
    „Bremse“ ist.


Möglich ist das über ein einfaches Test-Kit für zu Hause: Ein kleiner Blutstropfen aus der Fingerbeere
genügt, die Auswertung übernimmt ein unabhängiges Labor. So lässt sich der Verlauf messbar
machen, in einem Praxisbeispiel verbesserte sich ein Ausgangswert von 3,5 % nach rund fünf
Monaten auf über 9 %, das Verhältnis von etwa 25:1 auf 3:1.

Fazit


Omega-3 ist weit mehr als ein Nahrungsergänzungsmittel: es ist ein Baustein für gesunde, flexible
Zellen und damit eine Grundlage für Wohlbefinden, Regeneration und Prävention. Der erste Schritt ist
immer derselbe: messen statt raten. Wer seinen Omega-3-Status kennt, kann gezielt handeln.
Sprich uns gern an, wenn du deinen persönlichen Wert bestimmen lassen und dich dazu beraten
lassen möchtest.

Weiterführender Link: Eqology Pure Arctic Oil

Beitrag von unser Partnerin: Dr. Swaantje Barth, Heilpraktikerin in Deutschland. Gesundheitswissenschaftlerin und Heilpraktikerin 0172 56 30 160 Swaantje.Barth@gmail.com.

basierend auf efsa.europa.elsa.journal